Detox im Januar: Körper, Geist und Seele nach den Festtagen regenerieren
Detox im Januar – Ruhe, Ausgleich und Bewusstsein
Der Januar ist traditionell der Monat der Neuanfänge. Nach den genussvollen Festtagen mit reichhaltigen Speisen, süßen Versuchungen und geselligen Abenden spüren viele Menschen das Bedürfnis nach Erneuerung und Regeneration. Bei Peters Hotel & Spa verstehen wir dieses Verlangen nach einem Neustart – und möchten Ihnen zeigen, wie Sie auf ganzheitliche Weise entgiften und neue Energie tanken können.
Detox bedeutet weit mehr als nur Ernährungsumstellung. Es geht um eine bewusste Auszeit für Körper, Geist und Seele, um das innere Gleichgewicht wiederherzustellen und gestärkt in das neue Jahr zu starten. In diesem Beitrag erfahren Sie alles über verschiedene Detox-Ansätze, die Sie in Ihren Alltag integrieren können – von körperlicher Entgiftung über mentale Reinigung bis hin zur digitalen Entschleunigung.
Was bedeutet Detox eigentlich wirklich?
Der Begriff Detox oder Detoxifikation stammt aus dem Englischen und bedeutet Entgiftung. Unser Körper verfügt über ein ausgeklügeltes, natürliches Entgiftungssystem, das hauptsächlich über Leber, Nieren, Darm, Haut und Lunge funktioniert. Diese Organe arbeiten kontinuierlich daran, Schadstoffe, Stoffwechselprodukte und andere unerwünschte Substanzen aus unserem Körper zu eliminieren.
Besonders nach den Festtagen, in denen wir unserem Körper oft mehr zugemutet haben als gewöhnlich, kann eine bewusste Unterstützung dieser natürlichen Reinigungsprozesse sinnvoll sein. Dabei geht es nicht um radikale Hungerkuren oder einseitige Extremmaßnahmen, sondern um eine sanfte, ganzheitliche Unterstützung der körpereigenen Entgiftungsmechanismen.
Ein erfolgreicher Detox-Prozess berücksichtigt verschiedene Ebenen unseres Wohlbefindens: die körperliche Gesundheit, die mentale Klarheit und die seelische Balance. Nur wenn alle drei Bereiche Beachtung finden, können wir uns wirklich erneuert und gestärkt fühlen.
Körperliche Entgiftung: Sanft und nachhaltig den Organismus unterstützen
Ernährung als Grundlage der Regeneration
Nach Wochen mit reichhaltigen Festtagsmenüs, Plätzchen und Glühwein sehnt sich unser Körper oft nach leichter, nährstoffreicher Kost. Eine durchdachte Ernährungsumstellung im Januar kann Wunder bewirken – ohne dass Sie auf Genuss verzichten müssen.
Vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung: Setzen Sie auf frisches Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Diese Lebensmittel liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe, die Ihre Verdauung ankurbeln und Ihren Körper bei der Entgiftung unterstützen. Besonders grünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl und Mangold sowie Kreuzblütler wie Brokkoli und Rosenkohl enthalten Substanzen, die die Leberfunktion fördern.
Warme, gekochte Speisen: Gerade in der kalten Jahreszeit sind warme Mahlzeiten nicht nur wohltuend, sondern auch bekömmlicher für unser Verdauungssystem. Suppen, Eintöpfe und gedünstetes Gemüse sind leicht verdaulich und belasten den Organismus weniger als schwere, fettige Gerichte. Ein wärmender Gemüse-Eintopf mit Linsen oder eine aromatische Kürbissuppe mit Ingwer sind perfekte Winterdetox-Mahlzeiten.
Bewusste Reduzierung belastender Substanzen: Verzichten Sie für einige Wochen auf Alkohol, übermäßigen Kaffeekonsum, raffinierten Zucker und stark verarbeitete Lebensmittel. Diese Substanzen fordern Leber und Nieren besonders, da sie intensiv verstoffwechselt werden müssen. Ein bewusster Verzicht gibt Ihrem Körper die Chance, sich zu regenerieren und seine Energiereserven aufzufüllen.
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Wasser ist das wichtigste Transportmittel in unserem Körper und spielt eine zentrale Rolle bei allen Entgiftungsprozessen. Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter stilles Wasser oder ungesüßte Kräutertees täglich. Besonders unterstützend wirken Brennnessel-, Löwenzahn- oder Mariendisteltee, die traditionell für ihre leberstärkenden Eigenschaften geschätzt werden.
Bewegung: Entgiftung durch Aktivierung
Bewegung ist ein unterschätzter, aber äußerst wirkungsvoller Detox-Faktor. Durch körperliche Aktivität wird der Stoffwechsel angekurbelt, die Durchblutung verbessert und das Lymphsystem aktiviert – ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystems, der keine eigene Pumpe besitzt und auf Bewegung angewiesen ist.
Sanfte Ausdaueraktivitäten: Nach den eher bewegungsarmen Festtagen sind moderate Sportarten ideal, um wieder in Schwung zu kommen. Walken, Joggen, Radfahren oder Schwimmen aktivieren den gesamten Organismus, ohne ihn zu überfordern. Bei Peters Hotel & Spa bieten wir geführte Winterwanderungen durch die verschneite Landschaft des Saarlandes an – eine wunderbare Möglichkeit, frische Luft zu tanken und gleichzeitig den Körper sanft zu aktivieren.
Yoga und Stretching: Bestimmte Yoga-Positionen massieren sanft die inneren Organe und fördern so deren Funktionsfähigkeit. Drehungen, Vorbeugen und Umkehrhaltungen können die Verdauung anregen und die Durchblutung der Entgiftungsorgane verbessern. Auch sanftes Stretching am Morgen oder Abend hilft, Verspannungen zu lösen und den Energiefluss im Körper zu harmonisieren.
Atemübungen: Bewusstes, tiefes Atmen unterstützt die Sauerstoffversorgung aller Zellen und fördert die Ausscheidung von Kohlendioxid und anderen gasförmigen Stoffwechselprodukten über die Lunge. Pranayama-Übungen aus dem Yoga oder einfache Atemmeditationen sind hier besonders effektiv.
Wellness und Spa: Professionelle Unterstützung für Ihre Entgiftung
Unser Spa-Bereich bietet eine Vielzahl von Anwendungen, die Ihren Körper bei der Entgiftung gezielt unterstützen können.
Saunagänge: Die Sauna ist ein Klassiker der Entgiftung. Durch das intensive Schwitzen werden Stoffwechselprodukte und Schadstoffe über die Haut ausgeschieden. Gleichzeitig wird das Immunsystem gestärkt, die Durchblutung gefördert und die Muskulatur entspannt. Achten Sie darauf, nach jedem Saunagang ausreichend zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Massagen: Professionelle Massagen, insbesondere Lymphdrainagen, können den Abtransport von Stoffwechselprodukten und Gewebeflüssigkeit fördern. Eine Ganzkörpermassage mit entgiftungsfördernden Ölen wie Wacholder, Zypresse oder Grapefruit regt zusätzlich die Durchblutung an und löst Verspannungen.
Bürstenmassagen und Peelings: Trockenbürsten-Massagen oder Körperpeelings entfernen abgestorbene Hautzellen und regen die Durchblutung der Haut an. Dies unterstützt die Haut in ihrer Funktion als Ausscheidungsorgan und hinterlässt ein wunderbar glattes, frisches Hautgefühl.
Thermalbäder und Hydrotherapie: Wechselbäder, Kneipp-Anwendungen oder das Baden in mineralreichem Thermalwasser können die Entgiftung über die Haut fördern und gleichzeitig das Immunsystem stärken. Die Temperaturreize trainieren die Gefäße und verbessern die Durchblutung.
Beautybehandlungen: Auch Ihre Haut profitiert von einem Detox-Programm. Spezielle Gesichtsbehandlungen mit reinigenden Masken, Dampfbädern und Peelings befreien die Haut von Unreinheiten und lassen sie frisch und strahlend aussehen.
Schlaf und Regeneration: Unterschätzter Detox-Faktor
Während wir schlafen, läuft unser körpereigenes Reinigungsprogramm auf Hochtouren. Besonders das Gehirn nutzt die Nachtruhe für intensive Reinigungsprozesse. Das glymphatische System – eine Art Abfallentsorgungssystem des Gehirns – ist nachts besonders aktiv und spült Stoffwechselprodukte und Proteinablagerungen aus dem Gehirn.
Sorgen Sie für ausreichend Schlaf (sieben bis neun Stunden pro Nacht) in einem gut gelüfteten, kühlen und dunklen Raum. Vermeiden Sie schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen und schaffen Sie ein entspannendes Abendritual, das Ihrem Körper signalisiert: Jetzt ist Zeit für Regeneration.
Mentaler Detox: Den Geist von Ballast befreien
Ebenso wie unser Körper kann auch unser Geist von einem Detox profitieren. Mentaler Ballast in Form von negativen Gedankenmustern, Stress, Sorgen und mentaler Überlastung kann unsere Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Der Januar ist eine ideale Zeit, um auch mental aufzuräumen und Raum für Klarheit und Fokus zu schaffen.
Achtsamkeit und Meditation
Achtsamkeitspraktiken helfen uns, im gegenwärtigen Moment anzukommen und aus dem permanenten Gedankenkarussell auszusteigen. Gerade nach der oft hektischen Weihnachtszeit kann regelmäßige Meditation wahre Wunder bewirken.
Um einen Einstieg in diese uralte Entspannungstechnik zu finden, brauchen Sie weder spezielles Equipment noch müssen Sie besonders viel Zeit oder Geld investieren. Siemüssen auchkein erfahrener Meditierender sein, um von dieser Praxis zu profitieren. Beginnen Sie mit nur fünf bis zehn Minuten täglich. Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort, schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem. Wenn Gedanken auftauchen, nehmen Sie diese wahr und kehren dann sanft zum Atem zurück.
Achtsamkeit im Alltag: Mentaler Detox bedeutet auch, bewusster durchs Leben zu gehen. Praktizieren Sie achtsames Essen, indem Sie jeden Bissen bewusst wahrnehmen. Gehen Sie achtsam spazieren, ohne Musik oder Podcast, und nehmen Sie Ihre Umgebung mit allen Sinnen wahr. Diese kleinen Übungen schaffen mentale Pausen und reduzieren das ständige Gedankenkreisen.
Geführte Meditationen: Wenn Ihnen der Einstieg schwerfällt, können geführte Meditationen hilfreich sein. Schauen Sie z.B. einmal bei YouTube nach, dort gibt es zahlreiche geführte Meditationssessions, die speziell auf Entspannung und mentale Reinigung ausgerichtet sind.
Journaling: Gedanken sortieren und reflektieren
Das Schreiben kann eine kraftvolle Methode sein, um Ordnung in die eigenen Gedanken zu bringen und mentalen Ballast loszuwerden.
Morning Pages: Eine bewährte Technik ist das Schreiben von „Morning Pages“ – drei Seiten freies Schreiben direkt nach dem Aufwachen. Schreiben Sie einfach alles auf, was Ihnen durch den Kopf geht, ohne zu zensieren oder zu bewerten. Dies hilft, den Geist zu klären und den Tag mit mehr Klarheit zu beginnen.
Dankbarkeitsjournal: Notieren Sie jeden Abend drei Dinge, für die Sie an diesem Tag dankbar waren. Diese einfache Übung lenkt den Fokus auf das Positive und kann nachweislich das Wohlbefinden und die mentale Gesundheit verbessern.
Reflexionsfragen: Nutzen Sie den Januar für eine ehrliche Selbstreflexion. Fragen Sie sich: Was möchte ich in meinem Leben mehr? Was weniger? Welche Gedankenmuster dienen mir nicht mehr? Welche Beziehungen tun mir gut, welche rauben mir Energie?
Mentale Grenzen setzen
Ein wichtiger Aspekt des mentalen Detox ist das bewusste Setzen von Grenzen – gegenüber äußeren Anforderungen, aber auch gegenüber den eigenen Ansprüchen.
Nein sagen lernen: Viele Menschen überladen ihren Alltag mit Verpflichtungen und Zusagen. Üben Sie, öfter Nein zu sagen zu Dingen, die Ihnen keine Freude bereiten oder Sie überfordern. Jedes Nein zu etwas ist ein Ja zu Ihrer eigenen Energie und Zeit.
Perfektionismus loslassen: Der Anspruch, alles perfekt machen zu müssen, ist eine enorme mentale Belastung. Erlauben Sie sich, gut genug zu sein. Fehler sind menschlich und oft wertvolle Lernchancen.
Gedankenhygiene: Beobachten Sie Ihre Gedankenmuster. Welche Gedanken wiederholen sich ständig? Sind sie hilfreich oder belastend? Negative Gedankenspiralen können Sie durchbrechen, indem Sie diese bewusst wahrnehmen und durch konstruktivere Perspektiven ersetzen.
Auchkreative Tätigkeiten können einen meditativen Flow-Zustand auslösen und wirken wie ein Ventil für angestaute mentale Energie. Künstlerisches Gestalten wie Malen, Zeichnen, Töpfern oder andere kreative Tätigkeiten erfordern Konzentration auf den Moment und lenken den Geist von Grübeleien ab. Sie müssen kein Künstler sein – der Prozess ist wichtiger als das Ergebnis.
Doch nicht nur die Malerei, sondern auch Musik und Tanz können meditative Zustände bewirken. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Musik hören, selbst musizieren oder tanzen. Das kann emotional sehr befreiend wirken. Bewegung zur Musik kombiniert körperliche Aktivität mit emotionalem Ausdruck – eine kraftvolle Kombination für mentalen Detox.
Während die einen innere Ruhe und Entspannung bei Tanz und Musik finden, brauchen die anderen Handwerkliche Tätigkeiten. Gartenarbeit, Kochen, Stricken oder Handwerken – all diese Tätigkeiten bringen uns in einen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit und können sehr entspannend wirken.
Gemeinsam haben all diese Aktivitäten, dass sie in der realen, physischen Welt stattfinden und uns damit in das so oft ersehnte Gefühl versetzen, im „Hier und Jetzt“ zu sein. Das Stichwort lautet also Digital Detoxund bezieht sich auf den bewussteren Umgang mit Technologie.
In unserer hypervernetzten Welt ist der bewusste Umgang mit digitalen Medien zu einer der größten Herausforderungen für unser Wohlbefinden geworden. Nach den Festtagen, in denen viele von uns besonders viel Zeit mit dem Smartphone verbracht haben – sei es beim Austausch von Grüßen, beim Teilen von Fotos oder beim Konsum von Inhalten –, ist der Januar ideal für einen Digital Detox.
Warum digitaler Detox so wichtig ist
Die ständige Erreichbarkeit und der permanente Informationsfluss setzen unser Gehirn unter Dauerstress. Studien zeigen, dass exzessiver Smartphone-Konsum zu Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen, Ängsten und einer verminderten Fähigkeit zu tiefer, fokussierter Arbeit führen kann.
Das Dopamin-Dilemma: Jede Benachrichtigung, jedes Like, jede neue Nachricht löst eine kleine Dopaminausschüttung aus – unser Gehirn wird darauf konditioniert, ständig nach dieser Belohnung zu suchen. Dieses Verhalten ähnelt suchtähnlichen Mustern und kann dazu führen, dass wir uns ohne unser Smartphone unvollständig oder unruhig fühlen.
Fragmentierte Aufmerksamkeit: Das ständige Wechseln zwischen verschiedenen Apps, Aufgaben und Informationsquellen trainiert unser Gehirn auf Oberflächlichkeit. Die Fähigkeit zu tiefem, konzentriertem Arbeiten und Denken – was der Psychologe Cal Newport „Deep Work“ nennt – verkümmert zunehmend.
FOMO und sozialer Vergleich: Die Angst, etwas zu verpassen (Fear of Missing Out), und der ständige Vergleich mit den scheinbar perfekten Leben anderer in sozialen Medien können zu Unzufriedenheit, Neid und einem verminderten Selbstwertgefühl führen.
Schlafqualität: Das blaue Licht von Bildschirmen hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Wer abends lange auf sein Smartphone schaut, schläft schlechter ein und hat eine reduzierte Schlafqualität.
Praktische Strategien für Ihren Digital Detox
Ein vollständiger Verzicht auf digitale Medien ist für die meisten Menschen weder möglich noch sinnvoll. Es geht vielmehr um einen bewussteren, gesünderen Umgang mit Technologie.
Smartphone-freie Zeiten etablieren: Definieren Sie feste Zeiten, in denen Ihr Smartphone tabu ist. Besonders empfehlenswert:
Die erste Stunde nach dem Aufwachen: Starten Sie den Tag ohne digitale Ablenkung. Nutzen Sie diese Zeit für eine Morgenroutine, Bewegung, Meditation oder ein entspanntes Frühstück.
Die letzte Stunde vor dem Schlafengehen: Ersetzen Sie das Scrollen durch ein Buch, ein Gespräch, leichte Dehnübungen oder eine Tasse beruhigenden Tee.
Während der Mahlzeiten: Essen Sie bewusst und ohne Ablenkung. Wenn Sie mit anderen zusammen sind, genießen Sie das Gespräch und die Gesellschaft.
Smartphone-freie Zonen schaffen: Bestimmen Sie Räume in Ihrem Zuhause, in denen Smartphones nicht erlaubt sind. Das Schlafzimmer sollte definitiv dazugehören – nutzen Sie einen klassischen Wecker statt Ihres Smartphones. Auch der Esstisch kann eine smartphone-freie Zone sein.
Benachrichtigungen radikal reduzieren: Deaktivieren Sie alle nicht lebensnotwendigen Push-Benachrichtigungen. Sie werden überrascht sein, wie viel ruhiger Ihr Alltag dadurch wird. Überprüfen Sie Apps, E-Mails und Nachrichten zu festgelegten Zeiten, statt ständig zu reagieren.
App-Nutzung bewusst kontrollieren: Nutzen Sie die eingebauten Tools Ihres Smartphones, um Ihre Bildschirmzeit zu überwachen. Viele sind schockiert, wenn sie sehen, wie viele Stunden sie täglich mit ihrem Gerät verbringen. Setzen Sie sich konkrete Limits für zeitraubende Apps wie Social Media.
Graustufenmodus aktivieren: Stellen Sie Ihr Smartphone auf Graustufen um. Der Verlust der bunten Farben macht das Gerät deutlich weniger attraktiv und reduziert die Nutzungsdauer oft erheblich.
Analoge Alternativen wiederentdecken:
Nutzen Sie ein physisches Buch statt eines E-Readers oder Smartphones zum Lesen
Kaufen Sie einen klassischen Wecker statt der Smartphone-Weckfunktion
Verwenden Sie einen Papierkalender für Termine
Führen Sie ein Notizbuch statt digitale Notizen
Greifen Sie zu einer Kamera statt nur mit dem Smartphone zu fotografieren
Social Media bewusst gestalten: Wenn Sie soziale Medien nicht komplett meiden möchten oder können, gestalten Sie Ihre Nutzung bewusster:
Folgen Sie nur Accounts, die Ihnen echten Mehrwert bieten oder Sie inspirieren
Entfolgen Sie Accounts, die negative Gefühle auslösen
Nutzen Sie soziale Medien aktiv (zum Austausch, zum Teilen eigener Inhalte) statt passiv (endloses Scrollen)
Setzen Sie feste Zeitfenster für Social Media
E-Mail-Detox: E-Mails können eine enorme Quelle von Stress und Ablenkung sein, daher sind hier einige Tipps, die dabei helfen können einen entspannteren Umgang damit zu finden:
Checken Sie E-Mails nur zu festgelegten Zeiten (z.B. morgens, mittags, abends)
Deaktivieren Sie E-Mail-Benachrichtigungen auf dem Smartphone
Melden Sie sich von unnötigen Newslettern ab
Emotionaler Detox: Seelischen Ballast loslassen
Neben körperlichem, mentalem und digitalem Detox gibt es noch eine weitere wichtige Dimension: den emotionalen Detox. Hierbei geht es darum, alte emotionale Lasten, unverarbeitete Gefühle und toxische Beziehungsmuster loszulassen.
Emotionale Altlasten erkennen und verarbeiten
Viele von uns tragen emotionalen Ballast mit sich herum – unverarbeitete Enttäuschungen, Verletzungen aus der Vergangenheit, unterdrückte Wut oder Trauer. Diese Emotionen können unbewusst unser Verhalten, unsere Beziehungen und unser Wohlbefinden beeinflussen.
Der erste Schritt zur emotionalen Reinigung ist, Gefühle überhaupt zuzulassen. Unsere Gesellschaft neigt dazu, negative Emotionen zu unterdrücken und immer positiv zu sein. Doch verdrängte Gefühle verschwinden nicht – sie suchen sich andere Wege und können sich in körperlichen Symptomen, Beziehungsproblemen oder selbstzerstörerischem Verhalten äußern.
Erlauben Sie sich, traurig, wütend, enttäuscht oder ängstlich zu sein. Gefühle sind weder gut noch schlecht – sie sind einfach da und wollen gefühlt werden. Erst wenn wir sie zulassen und durchleben, können sie sich auflösen.
Ebenfalls kann es hilfreich sein, bewusst Vergebung zu praktizieren. Groll, Verbitterung und der Wunsch nach Vergeltung sind emotionale Gifte, die vor allem uns selbst schaden. Vergebung bedeutet nicht, das Verhalten anderer gutzuheißen oder zu vergessen. Es bedeutet, die emotionale Last loszulassen, die wir durch das Festhalten am Groll tragen.
Beginnen Sie mit kleinen Vergebungsübungen: Denken Sie an eine Person, die Sie verletzt hat, und sagen Sie (laut oder in Gedanken): „Ich vergebe dir. Ich lasse los.“ Dies kann sich zunächst unecht anfühlen, aber Vergebung ist ein Prozess, keine einmalige Entscheidung.
Vergessen Sie auch nicht die Selbstvergebung: Oft sind wir unsere härtesten Kritiker. Vergeben Sie sich für Fehler, Fehlentscheidungen und Unvollkommenheiten.
Toxische Beziehungen und Verhaltensmuster erkennen
Nicht zuletzt ist der Januar auch ein guter Zeitpunkt, um Beziehungen in Ihrem Leben zu evaluieren. Nicht alle Beziehungen dienen unserem Wohlbefinden.
Energievampire identifizieren: Gibt es Menschen in Ihrem Leben, nach deren Gesellschaft Sie sich ausgelaugt und erschöpft fühlen? Menschen, die ständig nehmen, aber nie geben? Die immer im Mittelpunkt stehen müssen? Die Sie kritisieren, klein machen oder manipulieren? Es ist vollkommen in Ordnung, Abstand zu solchen Menschen zu nehmen oder Grenzen zu setzen.
Gesunde Grenzen etablieren: Emotionaler Detox bedeutet auch, zu lernen, wo Sie aufhören und andere anfangen. Machen Sie sich klar, wofür Sie verantwortlich sind (Ihre Gefühle, Ihr Verhalten, Ihre Entscheidungen) und wofür nicht (die Gefühle, das Verhalten und die Entscheidungen anderer). Es gilt hier ganz klar: Qualität vor Quantität: Vielleicht ist es an der Zeit, sich auf die wirklich wichtigen Beziehungen zu konzentrieren und oberflächliche Kontakte zu reduzieren. Echte, tiefe Verbindungen zu wenigen Menschen sind wertvoller als hunderte oberflächliche Bekanntschaften.
Ein zentraler Aspekt des emotionalen Detox ist außerdem die Entwicklung von Selbstmitgefühl. Während viele Menschen sehr mitfühlend mit anderen umgehen, sind sie sich selbst gegenüber hart und kritisch.
Wie würden Sie mit einem Freund sprechen? Achten Sie auf Ihren inneren Dialog. Würden Sie mit einem guten Freund so sprechen, wie Sie mit sich selbst sprechen? Wenn nicht, ist es Zeit, freundlicher zu sich zu werden.
Auch das Thema Selbstfürsorge sollte als fester Bestandteil und mit hoher Priorität in Ihrem Alltag Platz finden. Selbstfürsorge ist nicht egoistisch, sondern notwendig. Sie können nur für andere da sein, wenn Ihr eigener Akku geladen ist. Erlauben Sie sich Pausen, Auszeiten und Dinge, die Ihnen Freude bereiten. Viele Menschen, besonders Frauen und Menschen in pflegenden Berufen, sind darauf konditioniert, die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen zu stellen. Emotionaler Detox bedeutet auch, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und für ihre Erfüllung zu sorgen.
Vielen Menschen hilft es beispielsweise, wenn sie die Möglichkeit haben konkrete Ausdrucksformen für ihre Emotionen zu finden. Denn manchmal reicht es nicht, Gefühle nur innerlich zu verarbeiten. Verschiedene Ausdrucksformen können dabei helfen, Emotionen zu kanalisieren und loszulassen.
Kreatives Schreiben: Schreiben Sie einen Brief an eine Person, die Sie verletzt hat – ohne die Absicht, ihn abzuschicken. Schreiben Sie auf, was Sie nie gesagt haben. Schreiben Sie sich Ihre Wut, Trauer oder Enttäuschung von der Seele.
Körperliche Bewegung: Emotionen sind auch im Körper gespeichert. Intensive körperliche Bewegung – Laufen, Boxen, Tanzen – kann helfen, festsitzende Emotionen zu lösen.
Künstlerischer Ausdruck: Malen, Zeichnen, Musizieren – nutzen Sie kreative Ausdrucksformen, um Gefühle zu verarbeiten, für die es keine Worte gibt.
Gespräche: Suchen Sie das Gespräch mit vertrauenswürdigen Freunden, Familienmitgliedern oder einem Therapeuten. Manchmal ist das Aussprechen von Gefühlen der wichtigste Schritt zur Verarbeitung.
Wenn Sie nun Lust haben, den Januar zu Ihrem ganz persönlichen Monat der Selbstfürsorge und des Wohlbefindens zu machen, dann möchten wir Sie herzlich einladen einmal Ihren eigenen Detox-Plan zu erstellen. Achten Sie bei der Erstellung darauf, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Das überfordert den Kopf meistens und führt dazu, dass die gewünschte Entlastung nicht eintreten kann. Ein ganzheitlicher Detox berücksichtigt alle Bereiche – Körper, Geist, digitale Welt und Emotionen. Doch wer versucht, gleichzeitig seine Ernährung komplett umzustellen, täglich zu meditieren, auf alle sozialen Medien zu verzichten und Beziehungsprobleme zu lösen, wird schnell überfordert sein und aufgeben.
Realistische Ziele zu setzen ist daher das A und O! Wählen Sie ein oder zwei Bereiche aus, die Ihnen am wichtigsten erscheinen. Vielleicht spüren Sie, dass der Digital Detox am dringendsten ist, oder dass Ihre Ernährung Ihre größte Baustelle darstellt. Beginnen Sie dort und tasten Sie sich das Stück für Stück voran.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ausprobieren und würden uns freuen, Sie mit unseren Wellness- und Kulinarik-Angeboten auf Ihrer Detox-Reise unterstützen zu dürfen.
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Achtsam sein, heißt den Moment bewusst wahrzunehmen und sich nicht ablenken zu lassen. In Übungsphasen lernen Sie das Ausrichten Ihrer Gedanken, die eigenen Belange zu beachten und wie man bewusst erholsame Momente erlebt.
Samstags 10.30 – 11.00
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
Yoga-Walk
BEwegt um die WEiheranlage
Frisches grünes Laub, das Rauschen der Blätter und der Duft
von Tannennadeln: Ein Waldspaziergang tut Körper und Seele gut.
Durch das bewusste Erleben der Natur mit allen Sinnen wird
der Kortisol-Spiegel gesenkt, Stress abgebaut. Das Immungsystem
wird gestärkt. Ein Besuch im Wald ist gut für die Gesundheit.
Donnerstags 11.30 – 12.00
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
Achtsamkeit im Freien
Dehnung, Atmung für sie und ihn
Diese Einheit mit verschiedenen Dehnungsübungen und gleichzeitiger, bewusster Atmung tut dem Körper und Geist gut. So erfahren Sie eine tiefere Ebene der Entspannung, die dabei
hilft Stress und Anspannung loszulassen.
Montags 16.30 – 17.00
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
Nordic Walking
FÜR EINSTEIGER UND FORTGESCHRITTENE
Nordic Walking beansprucht fast 90% aller Muskeln im Körper. Es ist ein effektives, aber gleichzeitig schonendes Ausdrauertraining und daher für jede Altersgruppe geeignet.
Montags 15.30 – 16.15
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
Smovey-Walk
Loslassen, Entspannen, Wohlfühlen
Ein reaktives Ganzkörpertraining mit Smovey-Ringen. Zur inneren Gelassenheit oder einfach zum Spaß an der Bewegung. Ohne
große Anstrengung und hocheffektiv durch die Nutzung der in sich vibrierenden Ringe werden Verspannungen gelöst und
die Fettverbrennung angeregt.
Mittwochs 10.00 – 11.00
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
Auqa-Fit
Swing, Move & Style
Ein reaktives Ganzkörpertraining mit Smovey-Ringen. Viel Spaß an der Bewegung mit den schwingenden Ringen in unserem beheizten Outdoorpool. Entlastet Gelenke und Knochen und löst Verspannungen. Für jeden geeigenet.
Sonntags 11.15 – 12.00
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
Stand up paddling
Für Einsteiger und
Fortgeschrittene, ab 12 J.
Das ist Paddeln im Stehen und auf dem Wasser! Stehpaddeln bietet ein intensives Ganzkörper-Workout oder einfach nur jede Menge Spaß im Wasser. Es hilft, Ihr Balancegefühl zu trainieren und ist zudem leicht zu lernen.
Sonntags 12.15 – 13.00
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
SuP YoGA
Yoga mitten auf dem Brückweiher
Yoga auf dem Stand-Up-Paddle Board. Hier kommen Körper und
Geist in Einklang. Konzentration, Tiefenmuskulatur und Balance werden gleichermaßen geschult. Sup-Yoga stärkt den Haltungsapparat und verbessert die Körperhaltung. Erleben Sie Yoga mal anders.
Auch für Anfänger geeignet.
Sonntags 11.00 – 12.00
Bei Interesse bitte an unserer Rezeption buchen!
Wake-Up Yoga
Für mehr Energie am Morgen
Bestimmte Körper- und Atemübungen aktivieren die Vitalzentren und führen so zu innerer Ausgeglichenheit. Muskeln, Gelenke, Wirbelsäule werden getreckt und der Geist geweckt. So starten Sie gut in den Tag.
Samstags 9.30 – 10.15
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
Achtsamkeit im Wald
Entschleunigen im Kontakt der Natur
Frisches grünes Laub, das Rauschen der Blätter und der Duft
von Tannennadeln: Ein Waldspaziergang tut Körper und Seele gut. Durch das bewusste Erleben der Natur mit allen Sinnen wird
der Kortisol-Spiegel gesenkt, Stress abgebaut. Das Immungsystem wird gestärkt. Ein Besuch im Wald ist gut für die Gesundheit.
Donnerstags 10.30 – 11.15
Kostenfrei! Bitte rechtzeitig an unserer Rezeption buchen!
Geführte
E-Bike Radtouren
Auf zwei Rädern durch Wälder und Wiesen
Auf unseren E-Bikes erkunden Sie mühelos das schöne Saarland. Wir bieten sowohl geführte Touren für Genießer als auch sportlichere Touren. Unbeschwert und mit eingebautem Rückenwind.
Dienstags 16.00 – 18.00
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