{"id":8026,"date":"2023-12-18T09:10:36","date_gmt":"2023-12-18T08:10:36","guid":{"rendered":"https:\/\/peters-jaegersburg.de\/?p=8026"},"modified":"2023-12-18T09:10:36","modified_gmt":"2023-12-18T08:10:36","slug":"rituale-an-weihnachten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/peters-jaegersburg.de\/en\/rituale-an-weihnachten\/","title":{"rendered":"Rituale an Weihnachten"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_8027\" aria-describedby=\"caption-attachment-8027\" style=\"width: 1536px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8027 size-full\" src=\"https:\/\/peters-jaegersburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IMG_8233-e1702886728665.jpg\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"1549\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/peters-jaegersburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IMG_8233-e1702886728665.jpg 1536w, https:\/\/peters-jaegersburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IMG_8233-e1702886728665-150x150.jpg 150w, https:\/\/peters-jaegersburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IMG_8233-e1702886728665-768x774.jpg 768w, https:\/\/peters-jaegersburg.de\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/IMG_8233-e1702886728665-20x20.jpg 20w\" sizes=\"(max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8027\" class=\"wp-caption-text\">Auch unser Hotel ist nun g\u00e4nzlich in Weihnachtsstimmung<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Weihnachtszeit ist da und, um es mit einer Zeile aus einem der ber\u00fchmtesten Weihnachtslieder aller Zeiten zu sagen, \u201eit\u2019s the most wonderful time oft the year.\u201c Am 24. Dezember, feiern wir die Geburt Jesu, einer der h\u00f6chsten Feiertage im Christentum. Bereits in den vorangehenden Adventswochen, die mit dem 1. Dezember beginnen, f\u00e4ngt die Vorbereitung auf das Weihnachtsfest an. Dazu geh\u00f6ren allerlei Br\u00e4uche und Rituale, die sich \u00fcber Jahrhunderte hinweg entwickelt haben und von denen viele bis heute erhalten geblieben sind. Als Beispiele w\u00e4ren hier etwa das Schm\u00fccken von H\u00e4usern, Wohnungen und Vorg\u00e4rten, das Aufstellen einer Krippe und des Tannenbaums und nicht zuletzt auch das Backen von Pl\u00e4tzchen zu nennen. Letzteres ist vor allem bei Kindern beliebt, denn das Formen und Ausstechen des Teigs zu kleinen Figuren macht jedes Jahr auf Neue wieder gro\u00dfe Freude. Von Weckm\u00e4nnern, \u00fcber Spekulatius bis hin zu Christstollen und ausgestochenem Buttergeb\u00e4ck ist alles dabei; doch woher genau kommt dieser Brauch eigentlich?<\/p>\n<p>Wie bei den meisten Ritualen ist auch bei diesem Brauch nicht eindeutig gekl\u00e4rt, woher er stammt, denn es existieren unterschiedliche Theorien. Eine davon l\u00e4sst vermuten, dass die Tradition des Pl\u00e4tzchenbackens weniger mit dem Christlichen Glauben als vielmehr mit der Jahreszeit bzw. konkret der Wintersonnenwende und dem Glauben an b\u00f6se Geister zu tun hat. Vor tausenden von Jahren glaubten die Menschen, dass in der Nacht vom 21. Auf den 22. Dezember b\u00f6se Geister die H\u00e4user heimsuchen w\u00fcrden, denn es ist die l\u00e4ngste Nacht des Jahres. Um ihre Tiere und damit auch das eigene \u00dcberleben zu sichern, erbrachten die Menschen Opfergaben in Form kleiner Tierfiguren aus Teig. Auch heute noch stellen viele Ausstechf\u00f6rmchen, die in der Weihnachtsb\u00e4ckerei zum Einsatz kommen, Tiere dar.<\/p>\n<p>Eine andere Theorie geht wiederum davon aus, dass das Pl\u00e4tzchenbacken seinen Ursprung im Mittelalter hat. Zutaten wie Zucker, Honig und Gew\u00fcrze waren zu dieser Zeit sehr selten und daher auch entsprechend teuer. Leisten konnte sich das nur, wer \u00e4u\u00dferst wohlhabend oder sogar adelig war. Gl\u00fccklicherweise verf\u00fcgten auch die Kl\u00f6ster zu dieser Zeit meist \u00fcber ein ansehnliches Verm\u00f6gen und dort herrschte, besonders in der Weihnachtszeit, auch N\u00e4chstenliebe. So wurden in den Klosterk\u00fcchen aufwendige Backwerke hergestellt, um damit die Geburt Jesu zu feiern. Da Nahrung w\u00e4hrend der Wintermonate meist \u00e4u\u00dferst knapp war und die kleinen Geb\u00e4ckst\u00fccke lange gelagert werden konnten, verteilten die M\u00f6nche sie unter den Armen und halfen ihnen damit den Winter zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Dies sind nur zwei, der unz\u00e4hligen Theorien und Mythen, die sich um den Brauch des Pl\u00e4tzchenbackens ranken. Feststeht, dass es bis heute eine der beliebtesten Traditionen zur Weihnachtszeit ist, an der Gro\u00df und Klein gleicherma\u00dfen Freude haben. Damit auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, vor dem Fest noch leckere Pl\u00e4tzchen backen k\u00f6nnen, haben wir Ihnen ein einfaches, wenig zeitaufwendiges und vor allem sehr leckeres Rezept f\u00fcr kleinen Husarenkrapfen-Pl\u00e4tzchen mitgebracht. Das Rezept stammt von Patrick Rosenthal, auf dessen Blog Sie zahlreiche weitere k\u00f6stliche Rezepte finden. Wir w\u00fcnschen Ihnen viel Freude beim Backen und eine gesegnete Weihnachtszeit.<\/p>\n<p>Zutaten:<\/p>\n<p>200g Mehl, 150g Marzipanrohmasse, 1 Ei, 50g Puderzucker, 100g zimmerwarme Butter, 1 Tl Vanilleextrakt, 1 Glas Konfit\u00fcre f\u00fcr die F\u00fcllung (z.B. Sauerkirsche oder Erdbeere)<\/p>\n<p>Anleitung:<\/p>\n<p>Alle Zutaten mit den H\u00e4nden oder einer K\u00fcchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten und diesen in Klarsichtfolie gewickelt f\u00fcr etwa eine Stunde im K\u00fchlschrank ruhen lassen.<\/p>\n<p>Den Backofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze vorheizen (bei manchen \u00d6fen gen\u00fcgen auch 180 Grad) und aus dem Teig kleine, etwa haselnussgro\u00dfe Kugeln formen. Diese sodann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit dem runden Stiehl eines Kochl\u00f6ffels vorsichtig kleinen Mulden in den Teig dr\u00fccken. Die Konfit\u00fcre kurz verr\u00fchren, sodass sie keine Kl\u00fcmpchen mehr hat und dann mithilfe eines Teel\u00f6ffels oder eines Spritzbeutels in die vorbereiteten Teigkugeln f\u00fcllen. Die Pl\u00e4tzchen k\u00f6nnen dann f\u00fcr ca. 15 Minuten gebacken und nach dem Ausk\u00fchlen in einer Blechdose aufbewahrt werden. Wer m\u00f6chte, kann das Geb\u00e4ck au\u00dferdem noch mit Puderzucker best\u00e4uben.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Weihnachtszeit ist da und, um es mit einer Zeile aus einem der ber\u00fchmtesten Weihnachtslieder aller Zeiten zu sagen, \u201eit\u2019s the most wonderful time oft the year.\u201c Am 24. Dezember, feiern wir die Geburt Jesu, einer der h\u00f6chsten Feiertage im Christentum. Bereits in den vorangehenden Adventswochen, die mit dem 1. 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